Düsseldorf/Aktuell


 

Düsseldorf

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I, OBJECT

© eva baales und eva wernet

Einladung zur Vernissage

gloriahalle, belsenstraße 20, düsseldorf oberkassel

fr 30.01.09 um 18 uhr, ab 22 uhr party
sa 31.01.09 von 12–22 uhr
so 01.02.09 von 10–20 uhr, ab 15 uhr kaffee und kuchen

portraitfotografien von:

daniel hofer
dirk rose
eva baales
jonas holthaus
karsten kronas
kay röhlen
malte wandel
mark ansorg
michael englert
michael thieme
olga kessler
sabine springer
sandra muequin
valerie schmidt

weitere informationen finden sie unter www.youngphotographers.de

“Revitalisierung”

Revitalisierung, Wiederbelebung findet zurzeit an einem 34-jährigen Patienten statt, dem von HPP 1974 errichteten Hauptverwaltungsgebäude der VEBA in Düsseldorf Golzheim. Klinisch war der Patient also tot.
Optisch tot trifft es wohl eher. Der vormals typische 70er Jahre Büroblock mit bronzefarbener Aluminiumfassade und dunkelgetönten Fensterscheiben passte nicht mehr in das Selbstbild des zukünftigen Mieters, irgendeines beliebigen Wirtschaftsunternehmens.
Hell und freundlich wie das Arbeitsklima :-) , transparent und offen wie die Firmenpolitik :-) müssen die aktuellen Verwaltungsgebäude der Wirtschaft wirken. Und abends kann man sich noch ein Beispiel an dem emsigen Humankapital nehmen dürfen, welches gut sichtbar hinter den großen Glasfronten zu später Stunde noch seiner Beschäftigung nachgeht.

Das alte VEBA-Gebäude (zuletzt Degussa-Verwaltung) symbolisierte optisch genau das Gegenteil: dunkel, mächtig, verspiegelte Fenster verwehrten den Einblick.
Und deshalb wird es revitalisiert, wiederbelebt, gefacelifted; die nicht unbedingt “schöne”, aber bemerkenswerte und für ihren Entstehungszeitraum typische alte Fassade weicht einer trendig-neuen Vorhangfassade mit vertikal rhythmisierenden, versetzt angeordneten Fassadenelementen.

Hübsch anzusehen, verglichen mit dem Urzustand leider langweilig und beliebig.

Kay

Die Hauptausstellung des Jubiläums wird vom museum kunst palast ausgerichtet werden. Ausgangspunkt sind die Werke der kurfürstlichen Sammlung, die sich noch im eigenen Bestand erhalten haben. Im Zentrum steht das monumentale Gemälde von Peter Paul Rubens „Die Himmelfahrt Mariae“ (Dauerleihgabe der Kunstakademie), das von Brüssel auf dem Rhein nach Düsseldorf gebracht wurde. Es stellt heute die bedeutendste Hinterlassenschaft der legendären Gemäldegalerie in Düsseldorf dar.
Das dramatische Schicksal dieser Holztafel, seine Varianten, Kopien und Nachfolgewerke, die bildkünstlerische und literarische Rezeption werden erstmals genauer vorgestellt. Eine Auswahl von hochkarätigen Leihgaben aus internationalen Sammlungen, die im engen Bezug zum Werk stehen, soll zum Verständnis von Rubens, seiner gegenreformatorischen Bilderwelt und dem damit verbundenen politischen Kalkül des Kurfürsten beitragen.

Ein weiteres wichtiges Kapitel innerhalb der Ausstellung beleuchtet den Hintergrund für die Sammelleidenschaft und Geschmackskultur Jan Wellems, die ganz entscheidend von seiner zweiten Frau Anna Maria Luisa de’ Medici und dem Florentiner Hof geprägt wurde. Am Beispiel Florenz soll der Kulturtransfer zwischen Florenz und Düsseldorf als eine Form der höfischen Macht- und Kulturpolitik veranschaulicht werden.
Florentiner Schätze aus den Uffizien, der Galleria Palatina und dem Museo degli Argenti des Palazzo Pitti, die mit Jan Wellem und Anna Maria Luisa de’ Medici in Verbindung gebracht werden können, sollen erstmals in Düsseldorf gezeigt werden. Darunter sind Selbstbildnisse der Düsseldorfer Hofmaler und Werke der niederländischen Feinmalerei von Jan Douven, Adriaen van der Werff oder der Stilllebenmalerin Rachel Ruysch, aber auch weitgehend unbekannte Bildnisse und Kostümbilder des fürstlichen Paares sowie kunsthandwerkliche Schmuckstücke.

Ein besonderes Erlebnis für die Besucher wird zusätzlich sein, dass die „Himmelfahrt Mariae“ von Rubens durch eine virtuelle, dreidimensionale CAD-Rekonstruktion in ihren wieder entdeckten, originalen Prunkrahmen und in den ehemaligen Kirchenraum versetzt wird. Das museum kunst palast kooperiert dafür mit Prof. M. Koob, Leiter des Fachbereichs Informations- und Kommunikationstechnologie in der Architektur an der TU Darmstadt, und Marc Grellert, Leiter der „Architectura Virtualis Gmbh, Darmstadt“.
Zugleich wird die große Holztafel von Rubens erstmals auch technologisch genauer untersucht werden in Kooperation mit der Universität Hamburg, Fachbereich Holzwissenschaft, durch Prof. Dr. P. Klein, den führenden Experten auf dem Gebiet der Dendrochronologie.

Das umfangreiche Rahmenprogramm können Sie dem Kalender entnehmen.
Der wissenschaftliche Katalog zur Ausstellung enthält einen Anhang mit historischen und literarischen Quellen zur Rezeption der kurfürstlichen Gemäldegalerie.

Stiftung museum kunst palast
Ehrenhof 4-5
40479 Düsseldorf
info@museum-kunst-palast.de
Fon 0211 8924242 (Infoband)
Fon 0211 8992460 (11–18 Uhr)Di–So 11–18 Uhr

Eintritt: 8 Euro
ermäßigt: 6,00 Euro

Wie wollen ältere Menschen in Düsseldorf leben? Neben historischen Exponaten der eigenen Museumssammlung, die Altsein und Alter im Lauf der Düsseldorfer Stadtgeschichte zeigen, stehen die Lebenswelten älterer Menschen im Mittelpunkt, wie sie sich heute zeigen und schon morgen aussehen könnten. Die Ausstellung dokumentiert, wie sich der Lebensraum Stadt den neuen demografischen Bedingungen anpasst und sich daraus positiv entwickeln kann.

Gemälde, Grafiken, Modelle, Fotografien, Ton- und Filmaufnahmen, Tagespresse, Printmedien und Gebrauchsgegenstände schaffen Raum zum Dialog sowie zur Diskussion. Ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm mit Arbeitsgruppen, Seminaren und Vorträgen fordert Alt und Jung auf, mit zu diskutieren, zu entwerfen, zu gestalten oder sich einfach zu informieren. Lokale, überregionale und auch internationale Experten und Expertinnen stehen dabei zur Seite. Die Ergebnisse werden stetig in die bestehende Ausstellung integriert und in einem abschließenden Forum präsentiert.

ALT + jung: Stadt im demografischen Wandel
Die Ausstellung im Stadtmuseum, Berger Allee 2, ist dienstags bis sonntags jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

27. September bis 28. Dezember 2008
Forum: Sonntag, 07. Dezember um 15 Uhr

düsseldorf repariert” ist die Fortführung einer Reihe von künstlerischen Aktivitäten der Gruppe HIRNSTURM aus dem Raum Düsseldorf, die sich als tätige und koordinierende Künstler und gestaltende Personen verstehen.

In dieser Aktion ist Düsseldorf das Operationsfeld positiver Veränderungen. Das Suchen und Finden von Mängeln, die Verbesserung und Beseitigung von Unvollkommenheiten, das Darstellen von Lösungen und deren Beurteilung und Präsentation in der Öffentlichkeit ist das Programm dieser künstlerischen Aktion, zu der gestaltende Menschen verschiedenster Berufsgruppen spartenübergreifend und überregional eingeladen wurden.

Bildende Künstler mit malerischem, bildhauerischen und konzeptionellem Ansatz, Medienkünstler, Landschaftsarchitekten, Städteplaner, Hochbauarchitekten und Philosophen aus dem In- und Ausland haben sich an dieser Aufgabe beteiligt.

Für die Jurierung der eingereichten Vorschläge im April 2008 konnten mit Gabi Runge und Prof. Dr. Thorsten Scheer zwei Kunsthistoriker, mit Kay Röhlen ein Fotograf aus Düsseldorf und mit Astrid Klein vom Büro Klein-Dytham aus Tokio eine Architektin und Designerin gewonnen werden.

Ausstellungseröffnung am Freitag, den 27.06.2008 um 17:00 Uhr im Ballhaus, Düsseldorf Nordpark.

Im Jahr 1958 hat das Kulturamt der Stadt Düsseldorf zum 300. Geburtstag Jan Wellems eine Festschrift herausgegeben, in der die Bedeutung der Erfahrungen durch Geschichte hervorgehoben wird. In diesem Jahr wird zum 350. Geburtstag die Jan-Wellem-Hochstraße zum Abriß freigegeben und der Platz verkauft und bebaut.

War nicht das Ensemble von Tausendfüßler, Schauspielhaus und Dreischeibenhaus lange Zeit die moderne Ansicht von Düsseldorf?

Und jetzt wird, statt diesen Bereich der Stadt zu pflegen und mit Sachverstand die freien Flächen zu gestalten, die ganze gewachsene Situation zerschlagen. Eine Stadtbild prägende denkmalgeschützte Architektur wird durch beliebige Bürobebauung mit riesigen Kosten und Folgekosten, ohne jede Notwendigkeit ersetzt, nur aus unreflektierten geschmacklichen Gründen und um wenigen die Möglichkeit zu geben sich auf Kosten aller zu bereichern.

Aus diesem Grund findet das Ausstellungsprojekt unter freiem Himmel statt. Welche Rolle spielt die bildende Kunst bei der Gestaltung des öffentlichen Raumes? Künstlerinnen und Künstler sind eingeladen sich mittelbar und unmittelbar im Stadtraum zu äußern. Die Ausstellung und das dazu gehörige Veranstaltungsprogramm finden auf der direkten Achse zwischen Worringer- und Jan-Wellem-Platz in Ladenlokalen, Auslagen und auf der Straße statt und ist auf Veränderung ausgerichtet. Die Ausstellung in ihrem Entstehungsprozess stellt den Ergebnissen von Planung eine andere Vorgehensweise an die Seite.

Dementsprechend dient www.mitohne.de als Kommunikationsplattform der Entwicklung des Projekts. Die Liste der teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler sowie der Ausstellungsorte und das Veranstaltungsprogramm werden regelmäßig dem aktuellen Stand angepaßt, bzw. erweitert. Zudem enthält sie Möglichkeiten direkter Kommunikation und Dokumentation.

Das Ausstellungsprojekt gliedert sich in 2 Phasen. Phase 1 findet im Juni statt; Phase 2 im September 2008 ist für Beiträge, die eine längere Entwicklungszeit benötigen, vorgesehen.

Der Wiederaufbau Düsseldorfs nach dem Zweiten Weltkrieg gilt vielfach als besonders modern und ästhetisch gelungen.
Die Entwicklung zur “Stadt modern” war aber auch von Auseinandersetzungen um Stadtplanung und Architektur, um unterschiedliche Stadtentwürfe gekennzeichnet.

Düsseldorfs Weg zur modernen Architekturstadt der 1950er/60er-Jahre dokumentiert bis zum 31. August die Ausstellung “Architektenstreit - Wiederaufbau zwischen Kontinuität und Neubeginn”.
Zu sehen sind Karten, Pläne, Fotografien wie auch Ton- und Filmaufnahmen sowie Tagespresse und Archivalien.

Die Schau im Stadtmuseum, Berger Allee 2, ist dienstags bis sonntags jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Ausstellungseröffnung: Freitag, 06.06.08 um 19:30 Uhr