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D Projekte

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Bilderbuch Düsseldorf

Unter der vorbildlich gestalteten Seite www.bilderbuch-koeln.de hat man bereits seit 2 Jahren die Möglichkeit, stadtraumbezogene Fotos georeferenziert hochzuladen. Neben aktuellen Stadtansichten und Kölner Architektur findet man dort auch sehr interessante historische Fotos.
Nun hat Düsseldorf endlich mit www.bilderbuch-duesseldorf.de nachgezogen, hier Auszüge aus dem selbstdarstellenden Text:

Bilderbuch Düsseldorf soll das Bild unserer Stadt dokumentieren - in Text und Bild. Gezeigt werden Häuser, Straßen, Plätze, Kunstwerke und Ereignisse - über alle Zeiten. Angefangen von frühen Stichen und Plänen bis zur modernen HDR-Fotografie. Begleitet werden sollen ie Abbildungen von umfangreichem Textmaterial, die das Bilderbuch Düsseldorf zu einem städtebaulichen Lexikon Düsseldorf machen werden. Dieses ambitionierte Projekt ist möglich durch die Zusammenarbeit von Privatpersonen, Geschichtsvereinen, Fotobegeisterten und Ämtern der Stadt Düsseldorf.

Die Verknüpfung von Fotos mit Geodaten und Google Maps ermöglicht eine einfache virtuelle Navigation durch Düsseldorf. Schlagworte ermöglichen eine thematische Darstellung. Alle Straßen, zu denen es Fotos gibt, sind gelistet. Mehr und mehr Text zu den einzelnen Fotos, Straßen und Stadtteilen kommt dazu.

Neu ist die Möglichkeit der direkten Verknüpfung von Fotos (Foto-Tagging). Damit können Teile von Fotos mit anderen Fotos verlinkt werden und so ganze Fotofolgen, Stadtrundgänge oder Bildergeschichten entstehen.

Themen fassen Fotos zu einem Komplex zusammen, z.B. zum Medienhafen, Luftbilder etc.

Bilderbuch Düsseldorf ist keine Fotocommunity wie Flickr, in der beliebige und qualitativ schlechte Fotos abgelegt werden. Wir wollen unsere Stadt darstellen, nicht Haustiere, Personen oder Urlaubsbilder. Deshalb gelten Regeln und Nutzungsbedingungen zum Hochladen von Fotos.

Jeder kann mitmachen, kostenlos! Wer ein spezielles Interesse hat, wendet sich bitte direkt an die Redaktion. Insbesondere Fotografen, Schulen, Vereine können Ihre Fotos und auch sich selbst im Bilderbuch Düsseldorf darstellen.

düsseldorf repariert” ist die Fortführung einer Reihe von künstlerischen Aktivitäten der Gruppe HIRNSTURM aus dem Raum Düsseldorf, die sich als tätige und koordinierende Künstler und gestaltende Personen verstehen.

In dieser Aktion ist Düsseldorf das Operationsfeld positiver Veränderungen. Das Suchen und Finden von Mängeln, die Verbesserung und Beseitigung von Unvollkommenheiten, das Darstellen von Lösungen und deren Beurteilung und Präsentation in der Öffentlichkeit ist das Programm dieser künstlerischen Aktion, zu der gestaltende Menschen verschiedenster Berufsgruppen spartenübergreifend und überregional eingeladen wurden.

Bildende Künstler mit malerischem, bildhauerischen und konzeptionellem Ansatz, Medienkünstler, Landschaftsarchitekten, Städteplaner, Hochbauarchitekten und Philosophen aus dem In- und Ausland haben sich an dieser Aufgabe beteiligt.

Für die Jurierung der eingereichten Vorschläge im April 2008 konnten mit Gabi Runge und Prof. Dr. Thorsten Scheer zwei Kunsthistoriker, mit Kay Röhlen ein Fotograf aus Düsseldorf und mit Astrid Klein vom Büro Klein-Dytham aus Tokio eine Architektin und Designerin gewonnen werden.

Ausstellungseröffnung am Freitag, den 27.06.2008 um 17:00 Uhr im Ballhaus, Düsseldorf Nordpark.

Im Jahr 1958 hat das Kulturamt der Stadt Düsseldorf zum 300. Geburtstag Jan Wellems eine Festschrift herausgegeben, in der die Bedeutung der Erfahrungen durch Geschichte hervorgehoben wird. In diesem Jahr wird zum 350. Geburtstag die Jan-Wellem-Hochstraße zum Abriß freigegeben und der Platz verkauft und bebaut.

War nicht das Ensemble von Tausendfüßler, Schauspielhaus und Dreischeibenhaus lange Zeit die moderne Ansicht von Düsseldorf?

Und jetzt wird, statt diesen Bereich der Stadt zu pflegen und mit Sachverstand die freien Flächen zu gestalten, die ganze gewachsene Situation zerschlagen. Eine Stadtbild prägende denkmalgeschützte Architektur wird durch beliebige Bürobebauung mit riesigen Kosten und Folgekosten, ohne jede Notwendigkeit ersetzt, nur aus unreflektierten geschmacklichen Gründen und um wenigen die Möglichkeit zu geben sich auf Kosten aller zu bereichern.

Aus diesem Grund findet das Ausstellungsprojekt unter freiem Himmel statt. Welche Rolle spielt die bildende Kunst bei der Gestaltung des öffentlichen Raumes? Künstlerinnen und Künstler sind eingeladen sich mittelbar und unmittelbar im Stadtraum zu äußern. Die Ausstellung und das dazu gehörige Veranstaltungsprogramm finden auf der direkten Achse zwischen Worringer- und Jan-Wellem-Platz in Ladenlokalen, Auslagen und auf der Straße statt und ist auf Veränderung ausgerichtet. Die Ausstellung in ihrem Entstehungsprozess stellt den Ergebnissen von Planung eine andere Vorgehensweise an die Seite.

Dementsprechend dient www.mitohne.de als Kommunikationsplattform der Entwicklung des Projekts. Die Liste der teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler sowie der Ausstellungsorte und das Veranstaltungsprogramm werden regelmäßig dem aktuellen Stand angepaßt, bzw. erweitert. Zudem enthält sie Möglichkeiten direkter Kommunikation und Dokumentation.

Das Ausstellungsprojekt gliedert sich in 2 Phasen. Phase 1 findet im Juni statt; Phase 2 im September 2008 ist für Beiträge, die eine längere Entwicklungszeit benötigen, vorgesehen.